Dienstag, 20. April 2021

Frühlingspost 2021

 zuerst ein großes herzliches Dankeschön an die wundervolle Frühlingspost, die ich bereits von Verena,

 Stefanie, Sigrid und Marianne aus Gruppe 14 erhalten habe. Ich habe mich jedesmal riesig über die wunderbare, faszinierende Frühlingspost gefreut. Jedes Kunstwerk war so liebevoll gearbeitet.  

Und ganz herzlichen Dank auch an Euch, Tabea und Michaela, die Initiatorinnen der Frühlingspost. Danke für Eure Vorbereitng, Eure Ideen und die Durchführung des organisatorischen Drumherums!

Nachdem ich gestern meine Frühlingspost auf den Weg gebracht habe, gebe ich heute einige Ein/Vorblicke in den Entstehungsprozess und auf die Reste.

Ich bin zum ersten Mal bei solch einer Aktion dabei. Es war herausfordernd und dabei wohltuend. Es tat gut abzutauchen und einfach Freude am Entwickeln und Auszuprobieren zu haben. 

Wie immer dauert es bei mir ziemlich lange, bis ich tatsächlich praktisch beginne. Es dauert und dauert, bis ich innerlich die Idee stehen habe und mit der Idee auch die Möglichkeiten zur Umsetzung. 

Beim Durchblättern dieses Buches  stieß ich auf mein Insekt. 

  

                                                


 Mich hat der Name "Gottesanbeterin"  fasziniert; auf Hebräisch heißt das Wesen גמל שךמה

Obwohl die vorgegebene Technik Drucken / Collagraphie war, wollte ich unbedingt eine textile Umsetzung versuchen. Ich bin im Herzen eben doch ein Textilmensch.

 Herausgekommen ist das:

 

Ein Mulltuch habe ich freihand mit Leinengarn und anschließend mit "dickem" Perlgarn Nr. 5 bestickt, danach habe ich sie auf einen Trägerkarton geklebt und anschließend mit Schellack überzogen. 

                                                        

Und hier ist das Druckergebnis. 

 

 

Eine weitere Druckplatte entstand aus geschnittenem Karton, der ebenfalls mit Schellack überzogen wurde.

Gedruckt habe ich mit Acrylfarbe in Gold /Kupfer und einer selbsgefertigten Grünmischung. Den Acrylfarben habe ich Trocknungsverzögerer beigegeben, so blieben die Farbe bis zum Schluss geschmeidig und die Wortbeiträge schrieb ich mit Zeichentusche in goldgrün.

Aus den vielfältigen Chinapapierresten schweben mir nn Bucheinbandprojekte oder Ähnliches vor,  oder Collagen oder bestickte Objekte oder Papierwebereien, die bestickt und dann vernäht werden........

Was mir bei aller Druckkunst deutlich geworden ist, eine textile Komponente muss für mich dabei sein.





Sonntag, 21. März 2021

Keine Schrankleiche

und auch kein UFO sollte es werden, deshalb habe ich fast das ganze Jäckchen aufgeribbelt. 

Wie im letzten Post berichtet, doch leider hat te ich das Verlinken vergessen, war das Jäckche bis auf die beiden Ärmel und die Blenden fertig. 

Hier ist es zu sehen. 

 

 
 
 
Mitlerweile sieht das ganze so aus. 
 

 

und ich plane auch eine Schnittänderung. Die Sattelschultern, das Lochmuster, das Garn und die Farbe gefallen mir sehr gut. Allerdings stelle ich mir ein locker sitzendes leichtes Teil vor, deshalb muss die Schnittänderung her. 

Armkugeln ergeben nun mal keine lockere Jacke. Wenn die Armkugeln einfach voluminöser gestrickt werden, stimmt die Passform nicht mehr. Wie bereits erprobt, ist das Jäckchen mit dem Halbraglan allerdings zu körpernah und nicht mehr locker.

Mein neuer Plan sieht vor, dass ich den Sattel über die Schulterlinie hinaus verlängere. Danach werde ich Rückenteil und Vorderteile trennen und das Armloch separat arbeiten um den Körper dann wieder zusammen fertig zu stricken.

 Die Ärmel werden dann kastig eingesetzt. 

Mal sehen ob mein Plan aufgeht.

Nun nehme ich mir Zeit die Projekte der Mitstrickerinnen zu bewundern. 

Herzlichen Dank an Monika, Susanne und Sandra für die Begleitung des FJKL.






 

Freitag, 19. März 2021

Verspätet zum dritten Termin

 doch das ist mein Zwischenstand. Es fehlen noch die Ärmel und dies seit geraumer Zeit, doch ich bin unsicher. Ich hatte mir ein federleichtes lockeres Jäckchen vorgestellt. Doch da das Originalmodell nicht federleicht ist und auch nicht soviel positiv ease aufweist, kann es ja bei meinem Frühlingsjäckchen auch nichts anderes werden,...... außer ich hätte Mehrweite an den Schulterpassen und dann an den Armkugeln zugegeben. Nun ja, das habe ich nicht bedacht. Ich frage mich, ob ich das Ganze aufmachen und an der Schulterpasse  weitere Maschen anschlagen soll. Die   Alternative ist, dass ich die Ämel und die vordere Blende einfach stricke, dann ist es halt eine körpernahes Jäckchen und  zusätzlich schlage ich ein weiteres lockeres Teil an....... 

 



Sind zwei mehr oder weniger gleiche Jacken sinnvoll? Vermutlich wird eines das geliebte Modell und das andere bleibt die Schrankleiche..  

Dieses Teil soll auf keinen Fall zum UFO verkommen, dann doch lieber aufribbeln. 


Sonntag, 21. Februar 2021

Myrtha in Neongelb



habe ich am Mittwoch angeschlagen. Mittlerweile sind 20 Gramm verstrickt. Das Garn verstrickt sich schön gleichmäßig. Die Löcher des Lochmusters fallen allerdings, bedingt durch die doppelten Umschläge ziemlich groß und luftig aus.

 

Zunächst hatte ich überlegt,  ob ich mich deswegen umentscheiden soll, also aufmachen und die Jacke aus einem anderen Garn stricken soll, doch dann bin ich bei meiner Wahl geblieben, denn dieses dünne Mohair lässt sich nur schwer aufribbeln.

Die Jacke wird von oben gestrickt, mit der ersten Garnrolle bin ich bis zur Trennung von Armen und Körper gekommen, das ist ganz schön ergiebig, finde ich,  und so werde ich mit meinen 100 Gramm Garn auf jeden Fall hinkommen.      

Das Garn ist in unwahrscheinlich vielen leuchtenden Farbtönen erhältlich. Das hat mich fasziniert. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, ich verstricke nämlich am liebsten Garne, die aus 100 % Naturfasern bestehen, wollte ich diese Qualität, besehend aus Mohair und Polyamid kennenlernen. Das Gestrick fühlt sich irgendwie griffiger an, als ein Strickstück, das mit Mohair-Seidengarn gefertigt ist.

Dieses Frühlingsjäckchen, möchte ich euch nicht vorenthalten. Es ist ebenfalls gelb, allerdings ganz zartgelb. Es ist ebenfalls in dieser Woche entstanden. Die Knöpfe fehlen noch, doch mit dem Annähen warte ich, bis das Baby da ist, dann kann ich mich immer noch für die boys bzw. die girls Version entscheiden. 

Nun bin ich gespannt auf die Auswahl, die meine Mitstrickerinnen getroffen haben und nach dem Gottesdienst geht es in die Sonne, wahlweise in den Kaiserstuhl oder in den Schwarzwald.....

Einen schönen entspannten Sonntag und LG geraniE

Montag, 8. Februar 2021

Frühlingsjäckchen 2021

Schon oft hatte ich mir eine Teilnahme an einem Knitalong vorgenommen, doch nun soll das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt werden. Meinen herzlichsten Dank an Susanne, Monika und Sandra, dass ihr dieses gemeinsame Stricken begleitet.  Da ich gern, und nahezu fast immer und fast überall stricke, ist die Entscheidung, mit welchem Strickwerk ich teilnehme, vermutlich die größte  Hürde. 

FJKA 2021                                      

Der Fahrplan fürs gemeinsame Stricken scheint entspannt und heute werden zunächst Ideen gesammelt und vorgestellt.

Wenn man derzeit aus dem Fenster schaut, es scheint zwar die Sonne, doch gleichzeitig ist es klirrend kalt, kann man sich kaum vorstellen , dass ein Frühlingsjäckchen jemals benötigt wird. 

Ich trage allerdings auch im Sommer Wolle -- fühle mich erst ab ca. 25° C bis 30°C wohl und das obwohl ich im nahezu wärmsten Gebiet Deutschlands lebe.....  Von daher ergibt meine Vorauswahl durchaus Sinn. 

Zur Auswahl stehen: 

Triticum von Anne Hanson, ein durchaus vielseitiges Jäckchen.

Triticum                                                           

Ich stelle mir vor, dass das Jäckchen gut zu kombinieren ist, und dass es abwechslungsreich zu stricken ist. Mein Wunschgarn ist eine Merino / Seidenmischung in anthrazit.

Ungewöhnlich kommt der circlet shrug von Norah Gaughan daher. Mich fasziniert die Verzopfung und die oversized Passform. Ich könnte mir dieses Modell auch mit langen Ärmeln vorstellen.

Mein Wunschgarn ist supersoft wool von holsgarn in einem dunklen lila.  Das Stricken dieses Teils erfordert durch die vielen Verzopfungen und auch aufgrund des dunklen Garns viel Konzentration. 

 

Der Niska sweater von Bristol Ivy steht ebenfalls schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Die kurze Passform, die ungewöhnliche Schnittführung und wiederum die Zöpfe entsprechen meinen Strickvorlieben.                                                                                                                              

                                                                                                                              

Da die Schnittführung, also die Strickweise ungewöhnlich ist, war ich lange auf der Suche nach einem Garn mit annähernd passender Lauflänge. Ich hoffe es mit Semilla Cablé in einem blaugrauen Nebelton gefunden zu haben. 

 Ein echtes Frühlingsjäckchen könnte whippet von ankestrick sein. Das Lochmuster und die beschwingte Konstruktion scheinen mir nun wirklich frühlingshaft zu sein, es kommt natürlich auf das Garn an. Mir schwebt semilla extrafine in hellgrau oder ein anderes dünnes Garn, zum Beispiel coast, ein Baumwoll / Wollgemische von holstgarn, vor.

  Zu guter letzt kann ich mir noch Myrtha von Katrin Schneider vorstellen.

Myrtha wirkt zwar etwas trachtig, doch ich mag das und finde auch einen Stilbruch passend. Überraschung und Spannung und Stilbruch und vielleicht auch ein bisschen Frühling gibt es durch lemongelbes / neongelbes superdünnes Mohairgarn von Katia. 

Hauptfrage ist nicht, welche Jacke ich stricke, sondern mit welcher ich beginne. Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende, bis danhin werde ich angeschlagen haben oder eventuell doch noch eine frühlingshaftere Richtung einschlagen. 

Vielleicht folgen in der kommenden Woche noch Bilder zu und von meinen Garnideen.

Nun ein frohes Stricken ..... LG geraniE 

Sonntag, 10. Januar 2021

Unter Flügeln ins Jahr 2021

 in diesem Jahr möchte ich zumindest einige Male am Jahresprojekt "Jahr der Miniaturen" von Frau Nahtlust dabei sein.

Worte lösen bei mir meist eine textile Idee aus, manchmal lässt sie sich umsetzen, manchmal leider noch nicht. Der Anfang ist mit dem verheißungsvollen Wort Flügel gemacht und ich habe versucht einige  Psalmverse in eine Stickerei umzusetzen. 

    

Bereits das Sticken hat mir zumindest einen hoffnungsvollen und zuversichtlichen Blick aufs Jahr 2021 ermöglicht.

Die Miniatur ist 10 cm auf 7 cm groß, momentan plane ich bei dieser Größe zu bleiben.

                                             

Dies ist nun mein fertiges Flügelbild. Der Schatten unter dem Flügel lässt sich nicht wirklich fotografieren. Der mit Langettenstich umstickte und mit Nadelspitze gestaltete Überrest des Silvestersekts   Flügel ergibt tatsächlich eine Höhlung.



                    


Samstag, 2. Januar 2021

Barmherzigkeit

 ist das Thema der diesjährigen Jahreslosung. 








 

 

   Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen   Verlag am Birnbach - 

Auf der Suche nach Bildern zur Jahreslosung fiel mir dieses Bild in die "Hände". Textilien faszinieren mich ebenso die Farbe Rot, und jedes Jahr zu Jahresbeginn überlege ich mir, dass ich die Jahreslosung wie ich die Jahreslosung textil umsetzen möchte. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr.

Mich zieht das Kind im großen Menschen an, mir scheint es wie ein Brot geformt zu sein. Ich sehe das Kreuz auf dem "Brotkind" und ich sehe, dass das Kind auf Höhe des Mundes liegt. Alles zusammen weist mich auf Jesus hin, und dass ER für mich Lebensbrot und Lebensrettung sein will. Nein, ich bin keine Theologin, sondern ich staune einfach über diese Barmherzigkeit und die Lebensmöglichkeiten, die Jesus mir schenkt und ich möchte mich dem Anspruch, dass ich bearmherzig sein soll, aussetzen. 2021 liegt noch vor mir. 



Herzlich willkommen 2021

Ich freue mich auf das neue Jahr und bin positiv gespannt auf alles was kommt.